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Kälte, trockene Heizungsluft und ständiges Mützen-tragen – die kalte Jahreszeit verlangt den Haaren ganz schön was ab. Annabelle und ich lieben unsere langen Haare – ganz egal ob Extensions oder nicht. Aber schönes Haar braucht eben auch ein spezielles Treatment, um schön zu bleiben. Oder schön zu werden!

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Richtige Wäsche für schönes Haar

Interview mit dem Haar-Experten Civan Ucar

Schon beim ersten Schritt der Haarwäsche kann einiges schief gehen. Denn nasse Haare reißen schneller als trockene. Der Friseur meines Vertrauens, Civan Ucar aus Berlin, rät deshalb: „Am besten die Haare schon vor dem Waschen entwirren und kleine Knötchen lösen“!

Während er meine Haare lauwarm shampooniert, höre ich aufmerksam zu. Denn: „Viele waschen die Haare zu heiß, das trocknet aber die Kopfhaut und Längen aus – daher am besten lauwarm waschen.“

Und wieviel Shampoo ist nun richtig?

 

 

Als Richtwert gilt hier eine euromünzengroße Menge, die man vom Ansatz aufschämt und leicht in die Längen einmassiert. Aha!

Die richtigen Produkte

Feines, krauses oder chloriertes Haar? Für jeden Haartyp gibt es Produkte!

Jedes Haar ist anders und braucht daher auch andere Pflege. Die beginnt beim Shampoo und geht über die Spülung bis hin zur Haarkur, die man einmal die Woche machen sollte. Natürlich muss man nicht zwingend Haarprodukte beim Friseur kaufen, da gibt es auch eine gute Auswahl im Drogeriemarkt.

Meine kleine Wunderwaffe: Haaröl!

Aber der Friseur kann den Haartyp zumindest bestimmen und Pflegetipps geben. Manche „überpflegen“, das ist auch nicht gut. „Dann wird das Haar schlapp“, sagt Civan.

Sein Supertipp: Haaröle! Das sind kleine Wunderwaffen und sie können auch im trockenen Haar aufgetragen werden. Ich liebe das Argan-Öl aus Civans Serie, das liefert meiner Mähne eine Extraportion Schutz.

 

Auch noch wichtig: unbedingt nach jeder Haarwäsche eine Spülung verwenden. Wer sie weglässt, liefert sein Haar ungeschützt äußeren Einflüssen aus.

Richtig trocknen und stylen

Besser föhnen als an der Luft trocknen lassen…

Nicht wundern, aber für schönes Haar ist föhnen ist besser als lufttrocknen! Den Grund erklärt uns der Haarexperte: „Beim Trocknen an der Luft ist die Schuppenschicht der Haare geöffnet, das Haar kann so viel leichter Luftfeuchtigkkeit aufnehmen und plustert sich auf.

Civan sprüht mir Hitzeschutz auf

Wer aber mit Hitzeschutz die Haare föhnt, schließt die Schuppenschicht durch die Hitze. Dadurch reagiert das Haar nicht mehr so leicht auf Luftfeuchtigkeit.“ Sanftes trocknen geht übrigens so: am besten föhnt man das Haar bis zu 85 Prozent auf mittlerer Stufe trocken und dreht dann erst auf die höchste Stufe.

Wer seine Haare frisiert, sollte ein paar Tipps beherzigen. Nutzt Ihr Hilfsmittel wie Glätteisen oder Lockenstäbe nimmt? Dann unbedingt einen Hitzeschutz verwenden! Der legt sich nämlich wie ein Film darüber und verhindert Schäden. Stylingprodukte sollten möglichst ohne Alkohol sein, denn die trocknen aus. Und: Naturbürsten sind sehr viel schonender als Plastikbürsten! Über eine dauerhafte Glättung durch eine Tannin-Behandlung hab ich hier übrigens auch schon geschrieben, das spart zumindest das Eisen.

Richtig schlafen

Schönes Haar dank edler Seide

Wer morgens oft mit „frizzigen“, störrischen Haaren aufwacht, dem sei geholfen. Denn Kissenbezüge aus Seide wirken anistatisch. Außerdem raut Seide im Gegensatz zu anderen Stoffen das Haar nicht unnötig auf.

Die glatte Struktur sorgt dafür, dass keine fiesen, kleinen Knötchen entstehen und es so morgens beim bürsten sehr viel schneller geht.

 

 

Schönes Haar hat eben einen Qualitätsanspruch.

Letzte Tipps für schönes Haar

Eine Wohltat, nicht nur für die Haare: Kopfmassage!

Die meisten der o.g. Tipps beherzige ich schon. Was mir Civan auch noch rät: täglich die Kopfhaut massieren!

Auch wenn es schwer fällt: min. alle 2 Monate sollte der Friseur nachschneiden

Das ist natürlich schöner, wenn es jemand anderes macht, aber es regt die Durchblutung der Haarwurzeln an. So wächst das Haar gesünder nach. Wer sich eine lange Mähne züchtet, sollte mindestens alle 8 Wochen zum nachschneiden gehen. Denn der Spliss muss weg, sonst „frisst“ er sich nach oben. Wer trotzdem nicht über die kritische Schulterlänge hinauskommt, kann die Haare öfter mal hochstecken, so reiben sich die Haare nicht an den Schultern auf. Dann drücke ich Euch die Daumen für schönes Haar und ein „hair-liches“ Ergebnis!

 

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