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Sportprogramm mit Kindern heißt vor allem flexibel sein zu müssen. Bevor ich Kinder hatte, war ich regelmäßig beim Sport. Doch als „working mom“ fehlt mir oft die Zeit. Und so bin ich dazu übergegangen, die Kinder mit in mein Workout einzubinden. Wie das zum echten Kinderspiel wird, verrate ich hier:

Armtraining an einer Bank

Beim Joggen fährt meine vierjährige Tochter gern auf ihrem Laufrad mit. Klar, auf Dauer wird ihr das zu langweilig und meist bin ich auch zu schnell. Also trabe ich langsam, baue kleine Sprints in mein Training ein und schiebe sie immer wieder an. Auch kleine Spiele wie „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ findet sie draußen super. Teil von meinem Sportprogramm sind auf meiner Lieblingsstrecke am Lietzensee die Treppen. Da pausieren wir. Mina darf dann das Kommando geben und zählen. Wenn ich es bis „10“ nicht rauf und runter schaffe, muss ich nochmal ran! An den Bänken trainiere ich meine Arme und bei der letzten kleinen Anhöhe warte ich, bis sie oben ist. Dann feuert sie mich bei meinem letzten Sprint lautstark an und hat einen Riesenspaß dabei!

Treppensprint als Intervalleinheit

Bei schlechtem Wetter mache ich zuhause gern Yoga. Ich habe verschiedene DVDs (z.B. Seane Corne oder Tara Stiles), zu denen ich mich verbiege. Meine Tochter hat anfangs Teile meines Programms mitgemacht. Jetzt habe ich eine Yoga-DVD gekauft (von Barbara Becker), die explizit für Familien gedacht ist und die uns beiden super gefällt. Die Übungen sind recht einfach, so können Kinder sie gut mitmachen und haben Erfolgserlebnisse. Die Asanas sind eingebaut in eine süße Geschichte einer Kobra, die Abenteuer erlebt.

Das Laufrad meiner Tochter Mina

 

Yoga auf unserer Dachterrasse

Für meinen 9jährigen Sohn ist das alles nichts, aber mittlerweile hat er Spaß daran, neue Sportarten zu lernen. Und so gehe ich mit ihm gern auf den Basketballplatz und neuerdings joggt er sogar kleine Strecken mit mir. Das ist für mich jetzt natürlich nicht so anstrengend, weil wir langsam laufen. Aber besser so als gar nicht!

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