This post is also available in: Englisch

*Werbung wegen Markennennung/unbezahlt

Das gab es selten: einen Staatsakt mit Bundeskanzlerin Merkel anlässlich der Ankunft der beiden Pandabären im Berliner Zoo. Nun haben sich die Tiere nach den ersten Wochen prima im Zoo eingelebt und sind die absolute Hauptattraktion. Täglich stehen die Besucher immer noch Schlange, um einen Blick auf das Pandamännchen Jiao Qing (Schätzchen) und das Pandaweibchen Meng Meng (Träumchen) zu werfen. Als mein Sohn mit seiner Klasse letztens einen Ausflug dorthin gemacht hat, konnte er die Pandas leider nicht sehen. Die Warteschlange vor dem Gehege war so lang, dass der Lehrer nicht so lange warten wollte – offizielle Ansage vom Zoo: „Keiner wartet hier länger als 30 Minuten“!

Doch wir hatten jetzt Glück und kamen schon nach 15 Minuten in den neu eingerichteten Pandagarten (hat knapp 10 Millionen Euro gekostet). Ich war mit meinen beiden Kindern und einer Freundin und deren beiden Kindern unterwegs. Und wir haben uns alle sofort schockverliebt in die süßen Pandas. Die bekommen dort täglich ihren Bambus und die geliebten Panda-Muffins. Als wir dort waren, kaute der eine Bär genüsslich an seinem Ast. Pandas lieben Essen!

Pandas aus China zu bekommen, ist übrigens ein echter diplomatischer Staatsakt, da die Tiere eine Seltenheit sind und in ihrem Heimatland „heilig“. Die Tiere werden für etwa eine Million Dollar pro Jahr ausgeliehen. Der Berliner Zoo zeigt als einziger Tiergarten Deutschlands nun wieder Pandas.

Und so sind „Schätzchen“ und „Träumchen“ in aller Munde, der Zoo hat auf seiner Webseite sogar einen eigenen Panda-Blog eingerichtet. Nur die beiden Knuddel-Tierchen lassen sich von all dem nicht aus der Ruhe bringen. Und das ist auch gut so, würde der Berliner sagen…

 

Author

Write A Comment

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.