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Wie die Eichhörnchen durch die Bäume springen, mitten im Wald in schwindelerregender Höhe klettern – für jemanden wie mich mit Höhenangst ist das nicht unbedingt ein Lieblingsgedanke. Meine Kinder wollten das unbedingt ausprobieren – angestiftet von meiner Sportskanone Annabelle. Ich muss zugeben, unser Ausflug in den Hochseilgarten mit der Familie verlief ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe.

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Ganz schön weit oben sind die Übungen

Safety first im Hochseilgarten

Der Kletterwald liegt im Berliner Park Jungfernheide  – je nach Parcours geht es zwischen 3 und 17 Meter hoch in die Bäume. Dort gilt es, verschiedene Elemente zu überwinden: Netze, schwingende Baumstämme, Sprossenleitern oder Seile.

Mit meinem Patenkind Rike

Am liebsten wäre ich nur auf den kleinen Kinderparcours gegangen, den meine Tochter Mina ausprobiert hat. Aber wir haben uns in einer größeren Gruppe verabredet, auch mein Patenkind Rike (12) war mit dabei. Rückzieher ausgeschlossen! Zunächst gibt es für alle die Sicherheits-Einführung, denn ganz ohne Risiko ist das klettern ja nun auch nicht.

Annnabelle bei der Einweisung

Also rein in die Sicherheitsgurte und dann haben wir wie die Profis gelernt, mit den Karabinerhaken zu hantieren.

Natur Pur

Los geht’s für uns „Große“ auf dem grünen Anfängerparcours, der ca in 4 Metern Höhe liegt. Man kommt schon ins schwitzen beim hochziehen und freeclimben.

Freeclimben

Und auch der Kopf rattert mit, denn „Safety first“ ist natürlich das Motto.

Karabinerhaken für die Sicherheit

Das heisst, bei jeder Übung leinen wir uns an und haken uns ein, sind doppelt gesichert, so daß wir nicht abstürzen können. Es macht einen riesigen Spaß, das in der Gruppe zu erleben und schweißt uns total zusammen.

„Flying high“ im Hochseilgarten

Für mich ist es ein irres Gefühl, in den Baumwipfeln im Einklang mit der Natur zu sein und der Abenteuerlust nachzugehen. Ich überwinde meine Höhenangst mit etwas Mut und fühle mich ein bißchen wie Tarzan, als ich das erste Mal an der Seilbahn durch die Lüfte schwinge.

Auf Geschicklichkeit kommt es an

Es kickt mich und alle anderen auch. Natürlich ist Annabelle unsere Gazelle und absolviert die einzelnen Hindernisse, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Definitiv sind einige Übungen richtig anstrengend, was mir auch mein Muskelkater am nächsten Tag klar macht.

Höhenrausch

Aber wir sind alle angefixt und irgendwie im Höhenrausch.  Und so trauen wir uns auch noch auf den roten Parcours für Fortgeschrittene (12 m).

Während des roten Parcours
Annabelle in der Luft

Zwischendurch hatte ich echt ein flaues Gefühl im Magen, aber ich habe kaum nach unten geschaut und das größte Kompliment kam von meinem Sohn Nicolas: „Cool Mama, daß Du das durchziehst“! Das würde ich sofort wieder machen – im Hochseilgarten konnte ich prima meine Grenzen austesten, wußte aber auch, wann Schluß ist. Beim nächsten Schwierigkeitsgrad bin ich dann ausgestiegen und habe stolz mit meiner Tochter ein Eis gegessen, während Annabelle und mein Sohn noch im Adrenalinrausch durch die Lüfte geschwungen sind.

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