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Frostschutz ist das, was unsere Haut im Winter braucht. Denn die Haut ist mit 2,5 Quadratmetern unser größtes Sinnesorgan und hat im Winter gegen die Kälte ganz schön zu kämpfen! Logo, Feuchtigkeit spenden ist die Devise. Aber darüber hinaus sollte man noch viel mehr tun, damit die Haut keinen Schaden erleidet.

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Hände

Handcreme mit Argan-Öl

Wer zum Beispiel (wie mein Sohn) durch extreme Kälte rissige Hände bekommt (der Handrücken besitzt kaum Talgdrüsen), sollte Handcreme mit Argan-Öl (gibt’s im Bioladen) benutzen und täglich damit mehrfach die Stellen einreiben. Weitere Tipps empfiehlt der Berliner Arzt für ästhetische Medizin und Anti-Aging Experte Dr. Michael Schmidt-Kulbe.

Gesicht

Im Gespräch klärt er mich auf: „Peelings und Gesichtswasser mit Alkohol am besten erst wieder bei wärmeren Temperaturen benutzen. Sie reizen die Haut unnötig.“ Auch pflegende Feuchtigkeitsmasken sind jetzt eine Wohltat (siehe dazu unseren gesonderten Masken-Blogpost). Ich neige ja eher zu trockener Haut und nutze z.B. manchmal meine reichhaltige Nachtcreme auch tagsüber, weil meine Haut derzeit richtig „trinkt“ und mehr Fett braucht! Wichtig: auch im Winter nicht auf UV-Schutz verzichten. Ich setze da auf „2 in 1“ von La Biostétique: eine zell-aktive Tagespflege mit integriertem UV-Schutz zur Vorbeugung gegen vorzeitige Hautalterung.

Cover Pen schützt die Haut

Auch beim Make-up stelle ich um und nutze einen Make-up Stick („cover pen cream make-up“ von Beauty is life),  der kein Wasser enthält und somit die Haut im Winter perfekt schützt.

Mein normaler Lippenpflegestift reicht mir bei Minustemperaturen auch nicht mehr und wenn ich eins hasse, dann sind es spröde Lippen.

Wichtig: Spezielle Lippenpflege

Daher lautet der Experten-Tipp für Lippen Frostschutz: Lipbalms oder Stifte mit pflanzlichen Wachsen und Ölen, denn die kümmern sich um die Reparatur spröder Lippen. Ich nutze eine zellaktive Lippenpflege mit Anti-ging-Effekt – weißer Senfsamen bringt Fülle und versorgt die Lippen mit Feuchtigkeit. Und: Rissige Lippenhaut nicht mit der Zunge benetzen, anschließend trocknet sie nur noch mehr aus.

Körper

Aber wie sieht es großflächig am Körper aus? Dr Schmidt-Kulbe rät: nicht zu heiß duschen oder baden und danach gut eincremen. Am besten sind Lotionen mit starken natürlichen, hauteigenen Feuchtigkeitsbindern wie Urea (Harnstoff).

Körpercreme nach jedem Duschen

Zumindest einen Zellschutz  sollte die Lotion enthalten, z.B. die Atoderm Crème von Bioderma (hilft auch bei extrem trockener Haut). Die Creme hilft, die Barrierefunktion der trockenen Haut wiederherzustellen und den Wasserverlust zu normalisieren.

Viele Grünpflanzen – natürliche Feuchtigkeitsspender

FRostschutz Extras

Was unsere Haut zusätzlich reizt, sind neben der Kälte vor allem die beheizten Räume. Die trockene Luft enzieht irre viel Feuchtigkeit. Ich habe dafür im Schlafzimmer einen Raum-Luftbefeuchter aufgestellt und im Wohnzimmer sind meine Grünpflanzen eine natürliche „Armee“!

Abwarten und Tee trinken – hilft der Haut 😉

Übrigens: Viel trinken ist auch eine Art Frostschutz, denn das hilft der Haut von innen, prall und schön zu bleiben. Da kann man das Nützliche mit dem Gemütlichen verbinden: eine Tee-Session! Denn Heißgetränke wärmen den Körper von innen – und versorgen ihn quasi nebenbei mit viel wertvoller Feuchtigkeit.

Und wem das nicht reicht, kann seiner Haut mit unseren Detoxsäften noch zusätzlich etwas Gutes tun.

*dieser Blogpost enthält Produktempfehlungen/Werbung

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2 Comments

  1. Markus Schryber Reply

    Tolle Tipps Tanja
    Das mit trinken wusste ich, auch mit dem Lippenstift. Aber das mit heiss Duschen oder Baden, das wusste ich nicht dass das nicht gut tut. Ich liebe es warm zu baden. Muss ich mich demfall umstellen 🤔😉

    • Tanja Reply

      Das freut uns.Ja, zu langes Baden im heissen Wasser trocknet die Haut aus! Aber wenn’s nicht zu lange dauert, kann man das zum aufwärmen
      schon mal machen. Wir lieben das auch im Winter,-)

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